Die Audiologie ist ein Teilgebiet der Medizin, genauer der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (HNO), und befasst sich mit den Funktionen und den Erkrankungen des menschlichen Gehörs.

Der Begriff Audiologie leitet sich vom lateinischen Wort „audire“ ab und bedeutet „Wissenschaft des Hörens“. Es ist ein komplexer Bereich, entstanden nach dem zweiten Weltkrieg, der sich mit der akustischen Wahrnehmung bzw. Krankheiten des Hörvermögens beschäftigt.

Ziele der Audiologie sind die Aufklärung der Hörvorgänge, die Erforschung der Erkrankungen der Hörorgane und die Entwicklung von Behandlungsmöglichkeiten. Einen Spezialbereich bildet die Hörgeräteakustik.

Da eine große Zahl physikalischer und biologischer Effekte beim Hörprozess beteiligt sind, erfolgt enge Zusammenarbeit von unterschiedlichen Berufsgruppen (z.B. Technik, Medizin, Pädagogik oder Psychologie).

Typische Untersuchungen sind z.B. die Otoskopie (oder Ohrenspiegelung). Eine einfache und schmerzlose Betrachtung des äußeren Gehörgangs oder des Trommelfells mit einem medizinischen Instrument, dem sogenannten Otoskop.

Wie gut sich das Trommelfell bewegt, kann anhand einer Tympanometrie festgestellt werden. Das ist auch wichtig bei der Erkennung von Flüssigkeit im Mittelohr oder einem Loch im Trommelfell.

Teilgebiet der Audiologie ist die sogenannte Audiometrie, die sich mit dem Vermessen der Hörfähigkeit befasst. Diese Untersuchungen führen der HNO-Arzt und der Hörgeräteakustiker durch. Z. B. finden Luft- und Knochenleitungstests in einem schalldichten Raum statt, wo bei Hören eines Klanges die Hand gehoben oder ein Knopf gedrückt wird.

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