CODA ist die Abkürzung von Children of Deaf Adults (englische Bezeichnung für Kinder von gehörlosen Erwachsenen). Das sind also Kinder, deren Eltern taub sind oder die zumindest einen tauben Elternteil haben. Etwa 90 % der tauben Eltern bekommen hörende Kinder. Demnach sind ca. 10 % der Kinder tauber Eltern ebenfalls taub und werden “Deaf CODA” genannt.

Hörende Kinder von gehörlosen Eltern wachsen in zwei unterschiedlichen Kulturen und mit zwei unterschiedlichen Sprachen auf. In ihren Familien und den Gehörlosengemeinschaften wird Gebärdensprache verwendet. Diese bringt eigene soziale und kulturelle Normen mit sich, die sich von der hörenden Welt stark unterscheiden. Hörende Kinder haben aufgrund ihres direkten Umfeldes (durch Verwandte, Bekannte, Kindertagesstätte, Nachbarn und verschiedene Medien) auch Kontakt und Zugang zur Lautsprache. Durch die Sozialisation innerhalb von zwei Sprachen und Kulturen haben CODAs die Möglichkeit, sich zwei Kulturkreisen zugehörig zu fühlen.

Das kann sowohl Vorteile als auch Hürden mit sich bringen. Jedes Kind macht andere Erfahrungen sowohl im hörenden als auch im tauben Umfeld. Man kann es als ein Zwischen-zwei-Welten-Leben empfinden. Die persönliche Entwicklung von klein auf ist stark geprägt durch das Leben der Eltern und Erwachsenen. Oft ist es den betroffenen Kindern allerdings gar nicht bewusst, dass ihr Leben „anders“ ist.

Weitere aktuelle Information zu CODA-Veranstaltungen deutschlandweit (z.B. CODA-Treffen, CODA-Tage, CODA-Feriencamps, Medieninformation) unter http://coda-dach.de/.

Wir freuen uns über eure Nachricht!

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte lösen Sie folgende Rechnung: 26 + 4 = ?
Bitte geben Sie das Ergebnis ein, um fortzufahren
Menü