Das Fingeralphabet ist ein Zeichensystem und dient dazu, die Schreibweise der schriftsprachlichen Wörter mit Hilfe der Finger zu buchstabieren. Es wird von tauben Menschen vor allem zum Buchstabieren von Abkürzungen, Fremdwörtern und Namen verwendet, für die noch keine Gebärde verbreitet ist.

Beim deutschen Fingeralphabet werden die Buchstaben mit der rechten (bei Linkshändern mit der linken) Hand vor der Brust ausgeführt.

Für jeden Buchstaben des Alphabets gibt es ein Handzeichen. Die Formen des Alphabets sind aus der Amerikanischen Gebärdensprache abgeleitet. In Großbritannien und in ehemaligen britischen Kolonien Australien, Neuseeland, Fidschi und Indien wird das Fingeralphabet mit zwei Händen ausgeführt.

Für die Buchstabenkombination wie “sch” und die Umlaute ä, ö und ü werden eigene Handzeichen gebildet. Das deutsche Fingeralphabet besteht aus einhändigen Handzeichen. Nur wenige Zeichen wie die Buchstaben J und Z und die Umlauten beinhalten eine zusätzliche Bewegung.

Doppelkonsonanten oder Doppelvokale werden durch eine kurze Zugbewegung nach außen wiedergegeben.

Die älteste bekannte Veröffentlichung dieses Fingeralphabets stammt von Juan Pablo Bonet aus dem Jahr 1620. Das gleiche Alphabet wurde vermutlich von den Benediktiner-Mönchen unter sich gebraucht und vom Pater Pedro Ponce de León genutzt, um seine tauben Schüler in der spanischen Sprache zu unterrichten.

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