Kommunikation mit taubblinde Menschen

Taubblinde/hörsehbehinderte Menschen haben Anspruch auf verschiedene Hilfsmittel und Taubblinden Assistenz, wobei der Anspruch unterschiedlich (gut) geregelt ist.

Häufig verwendet ein taubblinder Mensch verschiedene Kommunikationsformen zur Verständigung. Einige verwenden Lautsprache, Lormen und Braille, die anderen verwenden Deutsche Gebärdensprache und taktile Gebärden. Darüber hinaus gibt es weitere Kommunikationsformen wie zum Beispiel Tadoma. Die Kommunikationsform hängt vom Verlauf der Beeinträchtigung und weiteren Faktoren ab.

Allerdings kann man die Kommunikationspräferenz grob in drei Formen einteilen:

  • blindtaube/sehhörbehinderte Menschen, die zuerst erblinden bzw. ein beeinträchtigtes Sehvermögen haben und erst später ertauben bzw. schwerhörig werden, können meistens sprechen und können die Braille Schrift lesen. Manche blindtaube/sehhörbehinderte Menschen können auch lormen.
  • Taubblinde/hörsehbehinderte Menschen sind Menschen, die zuerst ein beeinträchtigtes Hörvermögen haben und später kommt ein beeinträchtigtes Sehvermögen dazu. Diese Menschen nutzen das Sehvermögen meistens, um Gebärdensprache zu lernen. Später mit fortschreitender Blindheit verwenden die Menschen taktile Gebärden. Das heißt, dass die taubblinde/hörsehbehinderte Person dem/der Sprecher*in seine Hände auf die, des/der Sprecher*in legt und so taktil erfühlen kann, wenn gebärdet wird.
  • Menschen, die taubblind geboren sind, nehmen ihre Umwelt durch ihren Tastsinn wahr und kommunizieren meistens mittels Lormen oder Tadoma.

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